Lacke in Farbe … und bunt!

P2 – 013 – Stylish

In den letzten Wochen muss ich farblich gesehen bei LenaLacke in Farbe … und bunt! ja ganz schön leiden. Erst Rosa, dann Pink und jetzt kurze Zeit später auch noch Violett. Sind ja eigentlich gar nicht so meine Farben. Bei Rosa habe ich es zwar geschafft, stark zu sein, Pink allerdings konnte ich dann doch nicht verkraften 😀 Bei Violett habe ich auch kurz überlegt und bin dann zu dem Entschluss gekommen, einfach mitzulackieren. Ein ausschlaggebender Grund war, dass ich sogar zwei Violette Lacke in meiner Sammlung gefunden habe, die ich mal zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und daher auch schon etwas älter sind. Entschieden habe ich mich für Stylish von p2. 

p2 - 013 - stylish

Obwohl er schon etwas älter ist, ließ er sich überraschend gut lackieren. In zwei mitteldicken Schichten hat er zudem super gedeckt. Im Moment hab ich ziemlich Glück mit meiner Lackwahl. Musste schon länger nicht mehr als 2 Schichten lackieren. Der Ton selbst lässt sich als etwas „dreckiges“, schwärzliches Magenta mit einem Hauch Cyan und Schwarz beschreiben. Im Lack ist ganz leichter silberner und violetter Schimmer versteckt, der sich vorallem im Licht sehr schön und dezent zeigt.

p2 - 013 - stylish

Meine Farbe ist es leider echt mal wieder nicht, war auch eher überrascht, dass ich den Lack noch zuhause stehen und noch nicht aussortiert habe. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ihn auch nicht lange getragen habe, nach einem Tag musste er wieder dran glauben 😀

P2 – Catch The Glow – 050 – Copper Flash

Gäbe es diesen wöchentlichen Rhythmus von LenaLacke in Farbe … und bunt! nicht, würde ich ehrlich gesagt aktuell wahrscheinlich noch seltener dazu kommen, Posts zu schreiben, geschweige denn mir die Nägel in einer anderen Farbe als Schwarz zu lackieren. Im Moment tut sich soo viel in meine Welt, dass einige mir eigentlich wichtige Dinge zur Zeit total auf der Strecke bleiben. Einmal ist da die Lernerei für die Abschlussprüfung. Als ob das nicht genug wäre, habe ich gerade zwei Wochen Schule, in der uns die Klausurtermine regelrecht um die Ohren gehauen werden (ist ja mein – hoffentlich – allerletzter Berufsschulblock). Dazu kommt, dass ich gestern dann endgültig meine Wohnung gekündigt habe (Hilfeeeee!) und gedanklich schon am Kisten packen für Ende Januar bin.

Nichts desto trotz war es bei mir diese Woche nicht schwarz, sondern dank Lena eben orange! Dazu habe ich einen Lack aus der Catch The Glow LE vom Sommer ausgegraben. Das Lustige an dieser LE war, dass sie sich total unbemerkt bei mir eingeschlichen hat. Zunächst war ich total unbeeindruckt von den Lacken und bin ein paar mal einfach am Aufsteller vorbei gelaufen. Aber je länger sie da so standen (und sie standen ja wirklich laaange), desto toller fand ich die Lacke. Und so zogen dann doch noch nach und nach alle Lacke (bis auf Tropical Heat – gegen Gelb auf meinen Nägeln hab ich ja irgendwie eine kleine Allergie) ein. Aus diesem Grund kann ich euch heute Nummer 050 mit dem Namen Copper Flash präsentieren:

p2 - Catch The Glow - 050 - Copper Flash

Wie auch die anderen Lacke aus der Catch The Glow LE ließ sich dieser hier super lackieren. Konsistenz und Pinsel waren ein Traum, der in zwei Schichten auch gedeckt hat. Hinsichtlich der Trockenzeit gibt es auch nichts zu meckern. Einzig und allein der feine goldene Schimmer, der im Lack rumschwimmt, hat mir ein paar kleinere Sorgen bereitet. Zuerst sah es nämlich so aus, als würde der Schimmer ein paar Streifen ziehen, was sich aber mit der Zeit von selbst weitgehend wieder glatt gezogen hat.

p2 - Catch The Glow - 050 - Copper Flash

Die Farbe selbst ist ein wunderbar kräftiges Orange, welches durch seinen „Glow“ in Goldschimmerform, wie ihn auch die anderen Lacke besitzen, ein leicht feuriges, wirklich glühendes Aussehen verliehen bekommt. Schade, dass jetzt Herbst ist und meine Lust auf Orange derzeit einfach so ziemlich ganz erloschen ist. Aber der Sommer kommt ja wieder! 🙂

Essie – 90 – Dive Bar

Heute bei  Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena dreht sich alles rund um die Farbe Petrol. Das allererste, was mir durch den Kopf schoss, war eine Pantone-Farbnummer, mit der ich Petrol assoziiere. Ich habe ein paar Lacke, die zumindest in die Richtung Petrol gehen, aber keinen Einzigem, der 100% zu meiner Farbvorstellung von Petrol passt. Deswegen habe ich mir den für mich interessantesten ausgesucht, und zwar Dive Bar von Essie, den man ja sogar schon eher als Dunkelpetrol bezeichnen kann (wenn es das Wort überhaupt gibt :D). Diesen habe ich vor ein paar Tagen richtig günstig und so gut wie unbenutzt bei Kleiderkreisel erstanden und mich richtig gefreut. Allerdings habe ich ein bisschen länger überlegt, ob er denn jetzt genau in die Bezeichnung Petrol passt. Aber da ich sowieso schon nach einer passenden Gelegenheit gesucht habe, ihn zu zeigen, wandert er heute doch in Lena’s Galerie.

Essie - 90 - Dive_Bar

Der Lack selbst ließ sich super lackieren und war mit zwei angenehm dünnen Schichten vollkommen deckend. Mithilfe von meinem Quick Dry Topcoat von Catrice ist er zudem super schnell durchgetrocknet. Schon eine halbe Stunde nach der letzten Schicht bin ich todesmutig ins Bett gegangen und war sehr überrascht, als ich am Morgen danach keinen einzigen Abdruck gefunden habe.

Essie - 90 - Dive_Bar

Der Lack an sich besteht aus einer ziemlich dunklen Base, in der ganz viele kleine hellere petrolfarbene Schimmerteilchen rumschwimmen und den Lack erst so besonders machen. Je nach Lichteinfall fallen sie stärker oder weniger stark auf. Wenn nicht schon beim lackieren habe ich mich allerspätestens beim Anblick in ihn verliebt! Mal davon abgesehen, ist die Haltbarkeit außerdem gut. Normalerweise kann ich ja nicht so viel zur Haltbarkeit sagen. Dive Bar hatte allerdings selbst nach 2,5 Tagen noch keinerlei Tipwear. Normalerweise halten die meisten Lacke gerade mal einen Tag durch, da ich ja mindestens 8 Stunden am Tag die meiste Zeit wie eine bekloppte auf der Tastatur rumhaue und meine Nagelspitzen dadurch schon etwas leiden müssen 😀

p2 – 601 – good luck! + „so gold“ Shake Up Topcoat

Bei Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena dreht sich diese Woche alles um Olivgrün. Olivgrün – schöne Farbe, aber leider ziemlich schwach vertreten in meiner Sammlung. Wenns hochkommt hab ich gerade mal zwei Lacke, die annähernd dem Farbnamen entsprechen. Entschieden hab ich mich dann schlussendlich für good luck! von p2. Diesen Lack besitze ich schon gefühlte drölftausend Jahre und wurde in der Vergangenheit schon ziemlich oft lackiert. Trotzdem ließ er sich super auftragen – keine Anzeichen von zäh werden oder sonst was. Nach zwei Schichten war er außerdem deckend und ich recht schnell getrocknet.

p2 - 601 good luck!

Good luck! ist ein tolles Olivgrün, dass zu Unrecht bei mir ganz in Vergessenheit geraten ist. Hoffen wir also, dass ich ihn noch ganz ganz oft tragen kann, ohne dass er leer wird 🙂 Gerade für den Herbst wieder mal eine tolle Farbe. Herrje – so viele Farben, die ich für den Herbst so toll finde und im Verhältnis dazu irgendwie nur so wenig Herbst.. 😀

p2 - 601 good luck!

Schon seit längerer Zeit im Sortiment und nun in der „Meet me in Venice“ LE erhältlich ist der „So Gold“ Shake Up Topcoat. Ich besitze ihn schon etwas länger und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ihn bisher nur einmal ausprobiert habe. Aus welchem Grund auch immer habe ich davon keine Fotos gemacht, also zeige ich ihn euch hier noch einmal.

p2 - 601 good luck! +

Nachdem der olivfarbene Lack auf meinen Nägeln war, schoss es mir irgendwie sofort durch den Kopf, dass er ziemlich gut dazu passen würde. Und ich finde, das tut er richtig gut 🙂 Der Topcoat selbst ist schon richtig Klasse. In einer relativ flüssigen Base schwirren ganz ganz viele ganz feine Schimmerpartikel rum, die im ungeschüttelten Zustand alle auf dem Boden liegen. Je nachdem, wie viel Schimmer man auf dem Nagel haben möchte, schüttelt man den Lack mehr oder weniger stark. Bei mir hat allerdings bisher nur die Variante „mehr stark“ funktioniert, „weniger“ hab ich bisher noch nicht so hinbekommen 😀 Macht aber nix, da der Schimmer auch dann noch relativ fein ist. Meiner Meinung nach hätte schon noch eine Schicht sein können, aber eine Schicht ist auch schon toll 🙂 Schon das Auftragen ist ein kleines Abenteuer: durch die Dünnflüssigkeit fließen die kleinen Schimmerpartikel nämlich noch ein bisschen auf dem Nagel hin und her, was bei ausreichendem Licht (hat man beim Nägel lackieren ja sowieso meistens) zu einem richtig schönen Schimmerspiel führt 🙂 Wer ihn also noch nicht hat: absolute Kaufempfehlung! Macht sich sher schön auf Olivgrün, kann ihn mir aber auch super gut zu vielen anderen Farben und Farbtönen, wie z.B. braun, nude, rosé usw., vorstellen!

p2 - 601 good luck! +

Manhattan Lotus Effect – 10V

Heute bei Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena geht es ja um Kupfer, wofür ich diese Woche ein ganz besonders hübsches Schätzchen rausgegraben habe. Steht schon ein bisschen länger bei mir unlackiert rum, was ich eeendlich geändert habe.

Manhattan Lotus Effect 10VIch weiß ehrlich gesagt gar nicht, wieso er so lange unbenutzt rumstand. Er besteht aus gaaaanz viel Glitzer in einer (fast?!) farblosen Jelly Base. Wenn man genauer hinschaut, sieht man ganz viel Goldschimmer zwischen kleineren goldenen und etwas größeren bronzenen Glitzerpartikeln. Leider hat der Basislack so gut wie gar keine Farbe, weshalb bestimmt 4 Schichten nötig gewesen wären. Aus diesem Grund habe ich eine Schicht von eternal, dem super deckenden Schwarz von p2 drunter lackiert. Anschließend kamen 2 Schichten des 10V darüber. Auftragen ließ sich der Lack wirklich gut. Allerdings war die Trockenzeit dafür eher schlecht.. Angetrocknet ist er gut, allerdings gab es trotzdem nach einigen Stunden trocknen zwei dicke Macken 🙁 Trotzdem ist es ein wirklich schöner Lack, der in der Sonne seine volle Pracht entfaltet. Ein super Lack also für sonnige Herbsttage!

Die Haltbarkeit ist, mal abgesehen von den Macken, bisher ganz gut. Nach zwei Tagen habe ich ihn mit einem Topcoat mattiert, wodurch er eine leichte Satin-Optik bekam. Auch schön, aber ich glaub, mir gefällt die glänzende Variante besser.

Manhattan Lotus Effect 10V

Hellblau: Hema – 442

Vor ein paar Wochen habe ich bei Hema bestellt und zum ersten mal waren bei dieser Bestellung auch zwei Nagellacke dabei. Einer davon ist ein wunderschönes Hellblau mit der Nummer 442 und ich bin seit letzter Woche superfroh, dass ich ihn bislang noch nicht lackiert hatte und ihn euch heute zu Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena zeigen kann.

hema_442_hellblauBeim Lackieren hatte ich erst ein paar Probleme. Auf einem Basecoat war der Lack einfach wahnsinnig zickig und man hat mehr vom Nagel runter gezogen als drauf lackiert. Also habe ich das ganze mal ohne Basecoat versucht, was bei der Farbe ja jetzt nicht so dramatisch ist. Und siehe da – er ließ sich gleich viel angenehmer lackieren. Die Konsistenz ist in Ordnung, zwei etwas dickere Schichten reichen, um ein deckendes Ergebnis zu erzielen. Lediglich an den Daumennägeln hab ich drei Schichten gebraucht, da bekomme ich irgendwie keine dicken Schichten hin 😀

Die Farbe ist ein superschönes Hellblau, das auf den Bildern irgendwie etwas kräftiger wirkt, als es ist. Wirklich begeistert war ich aber von der Haltbarkeit des Lacks. Nach drei Tagen hatte ich keine Tipwear und nur an zwei Ecken war ein bisschen Lack abgesplittert – und das ganz ohne Base- und (!) Topcoat. Leider gab es allerdings ein paar Mikrorisse im Lack, die man zwar nur bei genauem Hinschauen sieht, mich aber trotzdem stören – denn sie sind ja immerhin da. Das Problem hatte ich aber nicht nur bei diesem Lack, sondern auch bei ganz vielen anderen vor allem hellen Lacken (da fällt es wahrscheinlich am ehesten auf). Dabei ist es ganz egal, ob ich einen Topcoat genutzt habe oder nicht – sie traten trotzdem auf.

Hast du dieses Problem auch und vielleicht sogar schon herausgefunden, wie sich diese kleinen Risse vermeiden lassen? Bin für jeden Tipp dankbar!

hema_442_hellblau_2

p2 „Leather Matte“ 070 – Insider’s Diary

Hätte ich gewusst, dass sich diese Woche bei Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena alles um Bordeaux dreht, hätte ich vielleicht noch etwas gewartet, um den Beitrag zu Beauti-Fall Red aus der aktuellen essence LE „Hello Autumn“ zu posten. Nichts desto trotz ist es ja nicht so, dass ich nicht genug Bordeaux-farbene Lacke zuhause hätte. Wie bereits in diesem Post beschrieben, war ich ja vom neuen „Leather Matte„-Finish von p2 gar nicht so angetan wie zuerst vermutet. Allerdings fand ich eine Farbe aus dem neuen Standardsortiment so toll, dass ich dem Finish noch eine Chance geben musste! Also wanderte die Nummer 070 mit dem Namen Insider’s Diary in meinen Einkaufskorb.

p2

Der Auftrag war trotz des dünnen Pinsels sehr angenehm. Ich war zunächst der Meinung, dass eine etwas dickere Schicht schon decken würde, allerdings wirkte der Lack dann im Licht doch etwas fleckig. Also noch eine weitere dünnere Schicht und alles war tiptop. Auch die Trockenzeit war ganz passabel. Generell hatte ich das Gefühl, dass der Effekt nicht so stark ausgeprägt war wie bei Explorative Red, was das Finish nicht ganz so unnatürlich wirken lässt und mir somit etwas besser gefällt. So weit so gut, denn in Kombination mit dieser Farbe gefällt mir der Lack doch wirklich um einiges besser als Explorative Red.

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Das große Minus bei diesem Lack ist leider die Haltbarkeit. Dass man, bedingt durch das Finish, keinen Topcoat verwenden kann, ist ja klar. Leider entsteht dadurch recht schnell Tipwear, die sich einfach nicht verhindern lässt.  Außerdem habe ich das Gefühl, dass der Lack, der Anfangs noch ein bisschen matter ist, ziemlich schnell etwas speckig wird. Jedoch empfinde ich das nicht unbedingt als Problem.

p2

Generell muss ich sagen, dass mir der Lack etwas besser gefällt, als gedacht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man das Finish wirklich mit matten Leder vergleichen kann. Meiner Meinung nach hat es eher mit einem abgeschwächten Sandlack zu tun. Außerdem ist mir aufgefallen, dass er ziemlich schnell etwas speckig wirkt und ziemlich anfängt zu glänzen, was mir nicht so gefällt. Ein bisschen schade finde ich auch die Sache mit der Haltbarkeit, Allerdings bleibt ein Lack im Normalfall sowieso nicht länger als 2 bis maximal 3 Tage auf den Nägeln, weshalb das auch gar nicht sooo schlimm ist. Außerdem habe ich mir noch 080 – Thrilling Style geholt, den schwarzen Lack aus der Reihe also. Ich bin mal gespannt, ob dieser von seinen Eigenschaften her ähnlich ist.

Misslyn „Sweet Summer“ 680 – Ice Cubes

Misslyn "Sweet Summer" 680 - Ice CubesZur Farbe Weiß zu  Farbe … und bunt!  von Lena habe ich mich für einen Lack entschieden, den ich eigentlich für letzte Runde schon lackiert hatte. Allerdings sind damals die Fotos wirklich überhaupt nichts geworden, sodass ich leider nichts beitragen konnte. Der Lack ist aber soooo schön, dass ich beschlossen habe, ihn nochmal zu lackieren und diesmal bessere Fotos zu machen. Das ist mir halbwegs gelungen, obwohl ich den Effekt wieder nicht so einfangen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte.

Die Rede ist hier von einem weiteren Mini aus der Misslyn Sweet Summer LE, und zwar Nummer 680 – Ice Cubes.

Da der Fokus auf den vielen vielen Glassflecks liegt, ist die Base recht sheer. Aus diesem Grund habe ich zwei Schichten eines deckenden weißen Lacks als Untergrund lackiert, worauf dann noch zwei Schichten Ice Cubes folgten. Der Lack ließ sich ohne Probleme lackieren, lediglich die Trockenzeit war bei vier Schichten dann doch etwas länger.

Misslyn Sweet Summer - 680 - Ice Cubes

Der Effekt des Lack ist dann ziemlich schön, vor allem im Sonnenlicht und am besten live. Auf Fotos einfangen lässt er sich mal wieder, wie sollte es auch anders sein, nicht. An der Flasche kann man den Effekt auf den Fotos noch mit am besten beobachten, auf den Nägeln (vielleicht durch die weiße Grundierung?!) wird der Effekt auf den Fotos leider echt geschluckt. Die Glassflecks schimmern zwischen Cyan und Magenta und erinnern somit wirklich etwas an glitzernde Eiskristalle. Alles in Allem ist der Lack toll, aber auch hier stellt sich mir wieder, genau wie bei 320 – Sparkling Ocean aus der selben LE) die Frage, ob der Lack jetzt wirklich zum Sommer passt, oder nicht doch eher was für den Winter ist? Was sagt ihr dazu – Sommer oder Winter?

Misslyn Sweet Summer - 680 - Ice Cubes

p2 „Here I am“ 010 – Explorative Red

Ursprünglich stand ich für die Farbe Braun für Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena vor einer etwas größeren und schwierigeren Entscheidung, da ich letztes Jahr im Winter ziemlich viele Braune Lacke gehortet habe. Dieses löste sich allerdings in Luft auf, als ich am Samstag durch unseren DM streifte, mit der Erwartung, nichts neues zu entdecken.

Umso überraschter war ich, als ich die zwei neuen LEs von essence und p2 sowie das neue p2-Sortiment entdeckte. Was das neue Sortiment angeht, konnte ich mich zum Glück zurückhalten.Aus den beiden LEs habe ich jeweils zwei Lacke mitgenommen. Einer davon ist 010 – explorative red aus der LE „Here I am“ von p2. Um mir die Entscheidung ein bisschen zu erleichtern, habe ich also beschlossen, euch diesen Lack heute zu zeigen.

p2 "Here I am" 010 - Explorative Red

Vom Auftrag selbst bin ich richtig begeistert gewesen. Trotz des dünnen Pinsels ließ sich der Lack ziemlich ordentlich auf den Nagel bringen. Die Deckkraft ist super, eine etwas dickere Schicht würde sogar schon reichen. Ich habe aber wie immer zwei lackiert. Die Farbe an sich wird ja als „Explorative Red“ bezeichnet, ich bin aber eher der Meinung, dass wir es hier mit einem etwas rötlichen Braun zu tun haben.

p2 "Here I am" 010 - Explorative Red

Habe erst überlegt, ob er wegen des Namens nicht zur heutigen Farbe passt, aber ich finde dass die Farbe an sich halt doch eindeutig eher braun ist, weswegen er hier dann doch gut reinpasst. An sich ist die Farbe eher nicht sooo mein Fall, irgendwie ist sie mir einen kleinen Tick zu rötlich.. ich mag dann doch eher dunkleres Braun oder Graubraun.

p2 "Here I am" 010 - Explorative Red

Das Finish soll ja der momentan total gehypte Leder-Effekt sein. Leider bin ich von der Umsetzung ziemlich enttäuscht. Nach dem Trocknen sieht es eher nach einem schwächeren, semimatten Sandeffekt aus als nach Leder. Irgendwie so ein bisschen „billig“. Im Vergleich zu diesem hier von p2 hat essence das auf jeden Fall schonmal besser hinbekommen (wie hier zum Beispiel). Ursprünglich habe ich mich ja im Hinblick auf das neue Sortiment gerade vor allem auf die Leather Matte Lacke gefreut, aber wenn der Effekt genauso oder ähnlich ist, werde ich wohl doch eher die Finger davon lassen. Schade eigentlich!

Catrice – 56 – Minter Wonderland

Da ich diesen Sommer irgendwie begonnen habe, Mintfarbene Lacke zu horten, fiel mir die Wahl zu Lacke in Farbe … und bunt!  von Lena entsprechend schwer. Letztendlich habe ich mich für 56 – Minter Wonderland von Catrice entschieden, den ich mir ursprünglich schon kurz vor der letzten Mintrunde gekauft hatte.

Catrice - 56 - Minter Wonderland

Vom Auftrag her kann ich mich nicht beschweren, zwei dünne Schichten haben gut gedeckt und sind sogar in einer angenehmen Zeit getrocknet (was man ja nicht unbedingt von jedem der Lacke von Catrice behaupten kann). Bläschen gab es auch keine, was in letzter Zeit ja scheinbar unvermeidbar war, egal bei welchem Lack.

Die Farbe des Cremelacks ist einfach toll. Es ist ein etwas dunkler geratenes Mint, welches deshalb nicht nur gut in den Sommer, sondern auch zum Herbst, oder wie der Name schon ein bisschen verrät, in den Winter passt. Allerdings ist es hell genug, dass ich es mal als Base für den Catrice Ombre Look Topcoat verwendet habe, dazu gibt es aber demnächst noch einen separaten Beitrag.

Zur Haltbarkeit kann ich leider nicht so viel sagen, da ich krank im Bett lag und er somit nicht im Alltag getestet werden konnte.

Zur Farbe Braun nächste Woche habe ich sicher auch den ein oder anderen Lack mehr in petto, da wird mir die Wahl sicher wieder nicht ganz so leicht fallen 🙂

Catrice - 56 - Minter Wonderland